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Playsafe - Professioneller Schutz für ihre Zähne |
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Sportklassiker wie Hockey, Rugby, viele Kampfsportarten und Reiten, aber auch die Trendsportarten Inline-Skating, Skate-Boarding und die extremeren Formen des Mountainbiking bergen ein hohes Risiko für Zahnverletzungen. Rund 80% der Unfälle betreffen die oberen Schneidezähne. Aufgrund der häufig auftretenden Folgeprobleme ist in vielen Fällen eine lebenslange intensive zahnärztliche Betreuung erforderlich.
Das Tragen eines Mundschutzes beugt hier wirkungsvoll vor. Doch ob statische Gummischienen oder die von Laien angepassten konfektionierten Schienen aus verformbarem Material: Die oft ungenügende Passgenauigkeit verhindert einen wirksamen Verletzungsschutz.
Besser und auch komfortabler zu tragen ist ein individueller, nach Zahnabdruck hergestellter Mundschutz. Atmung und Sprache werden am wenigsten beeinträchtigt und nach Vergleichsstatistiken ist das Verletzungsrisiko um das 60-fache geringer.
Der individuell angefertigte Zahnschutz
Der individuelle Zahnschutz wird aus geschmacksneutralen Kunststoffplatten anhand eines Abdrucks vom Zahntechnikermeister angefertigt. Dies garantiert den guten Halt beim Tragen sowie die auf die Sportart abgestimmte Dämpfung. Der Mundschutz bietet im Vergleich den höchsten Tragekomfort, einen optimalen Sitz und Schutz bei Krafteinwirkung. Er sollte regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert werden.
In den meisten Fällen wird er im Oberkiefer getragen. Modischer Gag: Der Zahnschutz kann ein- oder mehrfarbig angefertigt werden. Sogar Abbildungen oder Aufschriften können eingearbeitet werden. Dies erhöht die Akzeptanz der Jugendlichen für den Mundschutz. Aus einer medizinischen Vorsichtsmaßnahme wird ein cooles Sportgerät.
Natürlich muss der Zahnschutz ebenso wie die geschützten Zähne regelmäßig gereinigt werden. Unmittelbar nach dem Tragen genügt fließendes Wasser. Nach dem Trocknen sollte eine spezielle Box zur Aufbewahrung verwandt werden. Wenn die nächste Trainingseinheit naht, wird der Zahnschutz mit einer Mundspüllösung oder einem milden Antiseptikum gespült.
Die Kosten der Anfertigung eines individuellen Zahnschutzes liegen - je nach Sportart, Farbe und Design - zwischen 90 € und 120 €.
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Zahnunfall |
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Ist nach einem Unfall ein herausgefallener Zahn unwiederbringlich verloren?
Vier Tipps zur Rettung von herausgeschlagenen Zähnen
Wenn ein Zahn bei einem Unfall herausgeschlagen wurde muss er nicht für immer verloren sein. Er kann in der Regel wieder in den Kiefer zurückgepflanzt werden. Aber die empfindliche Wurzelhaut darf nicht austrocknen. Ausgeschlagene Zähne müssen deshalb sofort gesucht und richtig aufbewahrt werden:
1. In einer speziellen Zahnrettungsbox (dentosafe) überleben die Zellen der Wurzelhaut bis zu 2 Tage bei Raumtemperatur. Das liegt an dem besonderen Zell-Nährmedium. Trotzdem sollte der Zahnarzt umgehend aufgesucht werden. Ist das im Ausnahmefall nicht möglich, sollte der Zahn nach 24 Stunden in eine frische Zahnrettungsbox umgelagert werden. Die ungeöffnete Zahnrettungsbox wird bei Raumtemperatur gelagert, hat eine Haltbarkeit von bis zu 3 Jahren und sollte in Schulen, Kindergärten, Sportvereinen, Sporthallen, Schwimmbädern und in Familien mit Kindern nicht fehlen.
2. Ist keine Rettungsbox am Unfallort vorhanden, hilft kalte H-Milch. Sie verzögert den Zelltod allerdings nur wenige Stunden.
3. Das Einwickeln in Plastikfolie verhindert ein Austrocknen der Wurzelhaut.
4. Noch begrenzter ist die Lagerungsmöglichkeit in isotoner Kochsalzlösung. Eine Umlagerung in das Zellnährmedium der Zahnrettungsbox sollte so schnell wie möglich erfolgen.
Nach Wiedereinsetzen des Zahnes ist eventuell ein Antibiotikum für 7-10 Tage nötig und die Tetanus-Immunität sollte überprüft werden. Wesentlich ist eine vorbildliche Pflege des zurück gepflanzten Zahnes. Es bedarf keiner besonderen Schonung - für richtiges Einheilen muss der Zahn "etwas zu tun haben".
Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie auch unter www.zahnunfall.de
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